Mauerpark zügig fertigstellen

Beschluss der FDP Prenzlauer Berg vom 02. November 2009:

Der Mauerpark ist eine Oase für Erholung, Freundschaften und Sport im Zentrum von Berlin, deshalb muss er zügig fertiggestellt werden. Das fordert die FDP Prenzlauer Berg. Im westlichen Prenzlauer Berg (bzw. östlichen Wedding) fehlt es an Parks und Grünflächen. Den Mauerpark jetzt zu erweitern, kann hier Abhilfe schaffen und die Lebensqualität im Kiez verbessern.

Die FDP Prenzlauer Berg erwartet von den Bezirken Mitte und Pankow ein gemeinsames und einvernehmliches Vorgehen. Zwar liegt der größte Teil des Mauerparks in Mitte, aber auch die Bürgerinnen und Bürger aus Prenzlauer Berg sind direkt betroffen. Für den größeren Mauerpark sollte ein Nutzungskonzept unter Beteiligung der Anwohner erarbeitet werden. In einem moderierten und ergebnisoffenen Verfahren sollten die Anwohner ihre Vorstellungen einbringen können, bspw. zu den Themen Spielplätze, Bepflanzung, Musik, Sportmöglichkeiten, Flohmarkt und Umgang mit der Geschichte des ehemaligen Mauerstreifens.

Die jahrelange Hängepartie in den Verhandlungen zwischen dem Bezirk Mitte und der Vivico kann durchbrochen werden. Klar ist: Einen größeren Mauerpark gibt es nicht zum Nulltarif. Maximalforderungen zementieren den Status quo, werden aber nicht zu einem größeren Mauerpark führen - das beweist die Blockade der letzten Jahre. Eine Wohnbebauung am westlichen oder nördlichen Rand des Mauerparks muss in dem künftigen Nutzungskonzept des Mauerparks berücksichtigt werden, um Nutzungskonflikte zu vermeiden oder wenigstens zu minimieren. Der Park und die Bebauung am Rand müssen als Einheit gedacht und entsprechend gemeinsam geplant werden. Hier ist von allen Beteiligen Mut zu kreativen Lösungen, Kompromissbereitschaft und Offenheit für die Belange der Anwohner gefordert.